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Josephine Joseph (2007-2009)

mit Julia Jadkowski, Roswitha Emrich und Rico Schalück

Installation / Performance

Tanztage Berlin, Sophiensäle, 3.-6. Januar 2010
Eidgenössischer Performancewettbewerb, Kunsthaus Baselland, 8. Oktober 2009

Josephine Joseph (*1913), Inspirationsfigur für das Projekt, wurde als Kind polnischer Eltern in Österreich geboren. Nach der Auswanderung nach Amerika und autodidaktischer Tanzausbildung, erste Engagements als Sideshow-Performer in Kalifornien. 1932 Weltruhm durch den Hollywoodfilm FREAKS von Tod Browning.
Das Kostüm, das sie bei Auftritten trägt, trennt ihn vertikal in zwei Hälften: eine Herkules-Seite und eine Blauer-Engel-Seite. Die naive visuelle Zusammenführung von weiblichen und männlichen Attributen weckt die Neugier der Besucher ebenso, wie sie verstört. In Wesen und Präsenz stellt die Gestalt eine eindeutige geschlechtliche Zuordnung in Frage. 
Josephine Joseph ist auf Wikipedia unter der Kategorie 'possibly living people' erwähnt.

Josephine Joseph ist eine Rauminstallations/Performance für 3 Performer, 4KW Licht und 1 Camera Obscura. (Video-Dokumentation folgt)

Realisation: Julia Jadkowski, Marcel Schwald, Roswitha Emrich, Rico Schalück
Komposition: Laura Mello

Unterstützt von: pact Zollverein Essen, Tanzhaus NRW Düsseldorf, Kaskadenkondensator Basel und Urs!

Fotos von Phillipp Wittulsky:

 

Die Spiegelkonstruktion vor der Camera Obscura

 

 

Oben: vor der Camera Obscura
Unten: erzeugtes Bild in der Camera Obscura drin

 

 

Der wo_man-Effekt der Josephine Joseph in der Camera Obscura